Zukunft der Immobilie „Auto-Fox“ und Sachstand Bebauung im „Kasteler Westen“

Antrag Nr. 26.19 zur Sitzung des Ortsbeirates am: Dienstag, 19. November 2019

Zukunft der Immobilie „Auto-Fox“ und Sachstand Bebauung im „Kasteler Westen“

Der Ortsbeirat wolle beschließen:

Der Magistrat möge zu folgenden Fragen berichten:

  1. Mit welchem Ziel hat die stadteigene Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) die Immobilie „Auto-Fox“ erworben?
  2. Welche Pläne und hierfür Zeitpläne gibt es zur Nutzung dieser Immobilie?
  3. Wie wird die Immobilie gegenwärtig genutzt?
  4. Welche Bedeutung hat dies für die Pläne der künftigen Nutzung?
  5. Wie ist der Sachstand der unbebauten Grundstücke im „Kasteler Westen“ (Bereich zwischen Ortsbezirksgrenze, Gewerbegebiet Petersweg, Otto-Suhr-Ring, Biebricher Straße) hinsichtlich der möglichen Bebauung?

Begründung:

Die Immobilie Auto-Fox hatte in der Vergangenheit immer wieder für Schlagzeilen gesorgt (illegale Überbauung, Razzia von Ordnungsbehörden, Postadresse von ausländischen Scheinselbständigen, Prostitution im Gebäude).

Eine Nutzung dieser Immobilie für qualifizierten, geförderten Wohnungsneubau ist wünschenswert.

Im o. g. Bereich „Kasteler Westen“ gibt es seit Jahren unbebaute, für Wohnungsbau geeignete Flächen, bei denen von Interesse ist, wann sie endlich einer Bebauung zugeführt werden. Die Vorgabe des Grundgesetzes, dass das Privateigentum geschützt ist, aber auch verpflichtet und zugleich dem Gemeinwohl dienen soll, gilt selbstverständlich auch für diese Flächen.

Mainz-Kastel, 8. November 2019

Baulücken und für Wohnungsbau und Gewerbe geeignete Flächen in Mainz-Kastel

Antrag Nr. 26.19 zur Sitzung des Ortsbeirates am: Dienstag, 19. November 2019

Baulücken und für Wohnungsbau und Gewerbe geeignete Flächen in Mainz-Kastel

Der Ortsbeirat wolle beschließen:

Der Magistrat möge mitteilen,

welche „Baulücken“ bzw. für Wohnungsbau und Gewerbe geeignete, freie, unbebaute Flächen in Mainz-Kastel noch vorhanden sind.

Es möge mitgeteilt werden: die Lage der unbebauten Flächen und ihre Größe und ob die Stadt selbst Eigentümerin ist oder ein anderer öffentlicher Eigentümer (z. B. Bund, HLG, Stadt Mainz) oder eine Privatperson bzw. Gesellschaft.

Es möge differenziert werden nach Flächen, für die bereits Baurecht vorhanden ist und nach Flächen, für die unter Berücksichtigung des Regionalplans bzw. Flächennutzungsplans Baurecht geschaffen werden könnte.

Begründung:

Erfolgt mündlich.

Leihausstellung des HLNUG „Klimawandel beGreifbar“ für die Ortsverwaltung ausleihen

Antrag Nr. 24.19 zur Sitzung des Ortsbeirates am: Dienstag, 29. Oktober 2019

Leihausstellung des HLNUG „Klimawandel beGreifbar“ für die Ortsverwaltung ausleihen

Der Ortsbeirat wolle beschließen:Die Ortsverwaltung wird beauftragt, die kostenlose Leihausstellung „Klimawandel beGreifbar“ – Klimawandelerfahrbar und greifbar machen, für die Ortsverwaltung Kastel-Kostheim zu ordern.Begründung:Der Klimawandel findet statt.Das Fachzentrum Klimawandel und Anpassung des hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie, arbeitet seit 2008 daran, die Effekte des Klimawandels für Hessen genauer zu analysieren und anhand von Szenarien eine mögliche zukünftige Entwicklung aufzuzeigen. Das Wissen sowie denkbare Anpassungsoptionen gibt das Fachzentrum an hessische Kommunen, Kreise, Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Interessengruppen weiter.Mit der Mitmach-Ausstellung werden wissenschaftliche Fakten und Daten greifbar und erfahrbar gemacht.Nähere Informationen und die Kontaktdaten zur Bestellung sind auf dem anliegenden Flyer zu finden.Der Ortsbeirat möchte zur Aufklärung und zur Wissensvermittlung der Fakten zum Klimawandel beitragen.

Verkehrsgefährdungen in der Ludwig-Wolker-Straße (Nähe Kleingartenanlage)

Antrag Nr. 23.19 zur Sitzung des Ortsbeirates am: Dienstag, 29. Oktober 2019

Verkehrsgefährdungen in der Ludwig-Wolker-Straße (Nähe Kleingartenanlage)

Der Ortsbeirat wolle beschließen:Der Magistrat möge im Einmündungsbereich Schmalweg-Ludwig-Wolker-Straße die Beschilderung und Markierungen so gestalten, dass Verkehrsgefährdungen minimiert werden.

Begründung:Die Ludwig-Wolker-Straße ist Verbindungsstraße zwischen Boelckestraße und Wohnsiedlungen in Kastel undKostheim entlang der Steinern Straße.Sie führt vorbei an einer Kleingartenanlage. Ein Kindergarten und eine Schule befinden sich in der Nähe, zu und von denen auch Verkehr zu Fuß und mit dem Fahrrad stattfindet. Auf der rechten Straßenseite RichtungSteinern Straße wird ausgiebig, auch von LKWs geparkt.An der Einmündung des Schmalwegs befindet sich ein Fahrbahnteiler und ist ein Abschnitt mit Halteverbot ausgewiesen. Dieses setzt aber so spät ein, dass Fahrzeuge, auch LKWs, dort parkend die Fahrbahn so verengen, dass bei Begegnungsverkehr dort gehäuft gefährliche Situationen entstehen.Die Straße ist nicht sehr stark befahren, was zu überhöhten Geschwindigkeiten verleitet, die an dieser Stelle dann besonders problematisch sind.

Fahrbahndeckenzustand Boelckestraße zwischen Otto-Suhr-Ring und Ludwigsplatz

Antrag Nr. 22.19 zur Sitzung des Ortsbeirates am: Dienstag, 29. Oktober 2019

Fahrbahndeckenzustand Boelckestraße zwischen Otto-Suhr-Ring und Ludwigsplatz

Der Ortsbeirat wolle beschließen:Der Magistrat möge folgende Fragen beantworten:1.Wie wird die Sanierungsbedürftigkeit der Fahrbahndecke der Boelckestraße zwischen Otto-Suhr-Ringund Ludwigsplatz seitens des Fachdezernats eingeschätzt? 2.Gibt es mittlerweile konkrete Planungen für eine Fahrbahndeckenerneuerung oder Grundsanierungder Boelckestraße zwischen Otto-Suhr-Ring und Ludwigsplatz? Wenn ja, wie sehen diese Planungen aus? 3.Mit welchen Maßnahmen der Verkehrslenkung und -einschränkung ist für welchen Zeitraum für dieggfs. geplanten Maßnahmen zu rechnen?Begründung:Seitens des Magistrats wurde mitgeteilt, dass Mitte des nächsten Jahres die geplanten und beschlossenenBaumaßnahmen für die Verbreiterung der Boelckestraße zwischen Anschluss A 671 und Otto-Suhr-Ringbeginnen und mehrere Jahre dauern werden. Aber auch hinsichtlich der aktuellen Planungen zum weiteren Verlauf der Boelckestraße Richtung Rheinbrückebesteht Informationsbedarf, da sich auf diesem Teil der Boelckestraße der Zustand der Fahrbahndeckeaufgrund der hohen Belastung zunehmend soweit verschlechtert, dass die Verkehrssicherheit möglicherweise in Frage zu stellen ist .

Sachstandsbericht Kegelbahn im Bürgerhaus Kastel

Antrag Nr. 21.19 zur Sitzung des Ortsbeirates am: Dienstag, 29. Oktober 2019

Sachstandsbericht Kegelbahn im Bürgerhaus Kastel

Der Ortsbeirat wolle beschließen:

Der Magistrat möge zu folgenden Fragen berichten:1.Seit wann ist die Kegelbahn im Bürgerhaus nicht mehr nutzbar? Was waren bzw. sind hierfür dieUrsache(n)?Wurden aktuell Maßnahmen zur Reparatur bzw. Trocknung beauftragt? Wenn ja, welche? Wann werden diese Maßnahmen erfolgreich abgeschlossen und die Kegelbahn wieder nutzbar sein?2.In welchen Zeiträumen war die Kegelbahn im Bürgerhaus Kastel in den letzten drei Jahren nutzbar, in welchen Zeiträumen war sie aufgrund von Schäden nicht nutzbar?In welchem zeitlichen Umfang wurde die Kegelbahn in den Zeiträumen genutzt, in denen sie nutzbar war?Wie war die Vergabe der Kegelbahn zuletzt geregelt?Wer ist für die Wartung und Instandhaltung der Kegelbahn verantwortlich?Der Ortsbeirat Mainz-Kastel erwartet die umgehende Instandsetzung der Kegelbahn im Bürgerhaus Kastel.Begründung:Im allerneuesten Programm des Kasteler Seniorentreffs „Treffpunkt aktiv“ für die Monate Oktober bis Dezember sind drei wöchentlich wiederkehrende Programmpunkte angekündigt, darunter „Kegeln im Bürgerhaus“.Für Mittwoch, den 13.11.19, ist sogar ein „Kegel-Turnier“ angekündigt. Am Seiteneingang des Bürgerhauses ist hingegen in fetter gedruckter Schrift zu lesen „Kegelbahnen 1 und 2 leider nicht benutzbar.“ Später hinzugefügt wurde handschriftlich „,3,4“. Also alle vier Bahnen sind „leider nicht benutzbar“.Wann sie wieder nutzbar sind, verrät das Schild nicht. Auch im „Treffpunkt aktiv“ ist nicht bekannt, wann die Kegelbahn wieder nutzbar sein wird. Jedenfalls ist sie wohl schon recht lange nicht mehr nutzbar und sie war es wohl auch nicht bei Drucklegung des Programmheftes. Von Seiten der Stadtverwaltung gäbe es die Auskunft, ein Wasserschaden sei der Grund der Unbenutzbarkeit. Die Kegelbahn müsse erst austrocknen.Die Kegelbahn im Bürgerhaus Kastel war bzw. ist wohl aufgrund von Schäden immer wieder nicht nutzbar. Inder Vergangenheit wurde sie jedenfalls von Mitbürgerinnen und Mitbürgern gerne genutzt. Auch im Zusammenhang mit der Planung des gemeinsamen Bürgerhauses für Kastel und Kostheim wurde die Installation einer Kegelbahn immer wieder angesprochen und der Bedarf betont. Es wird aber noch Jahre dauern, bis ein neues Bürgerhaus und gegebenenfalls eine dort integrierte Kegelbahn zur Verfügung stehen. Aktuell vermissen Bürgerinnen und Bürger die Nutzungsmöglichkeit der Kegelbahn und wollen oder können nicht auf andere, kommerzielle Angebote ausweichen. Sie erwarten (zurecht), dass die Kegelbahn umgehend wieder nutzbar gemacht wird.

„Keine Zeitschrift, kein Radiergummi, nicht einmal eine Trauerkarte“

AUF Kostheim begrüßt Gründung der ILKO in Kostheim und fordert Bürgerbeteiligung schon bei den Planungen

„Wir freuen uns sehr, dass sich Kostheimer Bürgerinnen und Bürger aktiv für die Gestaltung eines neuen Ortskerns engagieren wollen,“ kommentiert AUF-Fraktionssprecherin Marion Mück-Raab die Gründung der „Initiative Lebenswertes Kostheim“. Ihre Fraktion teile die Befürchtungen vieler Bürgerinnen und Bürger, dass der Kostheimer Ortskern ausschließlich „mit Wohnungen zugebaut“ werde. „Das hören wir hier überall, auch die Klage, dass man in Alt-Kostheim keine Zeitschrift, keinen Radiergummi, nicht einmal eine Trauerkarte kaufen kann.“

Mück-Raab begrüßt zwar die Zusicherung von Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, sich an die Versprechen seines Amtsvorgängers zu halten. Sven Gerich hatte zugesagt, Stadtteilbibliothek, Seniorentreff und auch einen Platz für einen Wochenmarkt oder Feste im alten Ortskern zu erhalten. Doch die Vorstellungen der Bürger, so Mück-Raab, gingen viel weiter. „Sie wünschen sich, auch Ärzte künftig noch fußläufig zu erreichen, sie wünschen sich die Möglichkeit, wenigstens ein kleines Angebot an Waren des täglichen Bedarfs zu bekommen.“ Diese Wünsche dürfe man nicht einfach übergehen.

„Wir möchten gerne, dass man die Bürgerinnen und Bürger schon bei den frühen Planungen miteinbezieht.“ Das sei auch kein Gnadenakt. Zu einer modernen Stadtplanung, so Mück-Raab, gehöre auch die Beteiligung der Bürger. Diese Beteiligung dürfe nicht nur Informationscharakter haben. Sie bedauert, dass Zusagen der Stadt, Bürger bei der Planung aktiv miteinzubeziehen, bisher nicht eingehalten worden sind. Schon im Jahr 2017 angekündigte Workshops zu dem Thema seien im Sande verlaufen.

Die auf der Homepage www.dein.wiesbaden.de angekündigte Beteiligung hält Mück-Raab für unbefriedigend: Danach soll es erst dann, wenn eine Planung vorliegt, eine öffentliche Informationsveranstaltung mit der GWW zur Vorstellung der städtebaulichen Überlegungen für den geplanten Wohnungsbau geben. „Erfahrungsgemäß sind zu diesem Zeitpunkt Planungen schon so weit fortgeschritten, dass kaum noch Einfluss darauf genommen werden kann.“ Der AUF fordert die Verantwortlichen deshalb auf, auf die ILKO-Forderung nach einem Runden Tisch einzugehen.

Wohnungsleerstand? Brief des AUF Kostheim an Stadtrat Christoph Manjura

An den

Dezernenten für Soziales, Bildung, Wohnen und Integration

Stadtrat Christoph Manjura

8. Oktober 2019

Vorstellung der Sozialraumanalyse

Wohnungsleerstand in Mainz-Kostheim

Sehr geehrter Herr Manjura,

wie Sie sicher aus der Presseberichterstattung wissen, befürchten wir – nach Lektüre der aktuellen Sozialraumanalyse – dass in Kostheim mehr als 400 Wohnungen leer stehen.

Um das zu klären, hatten wir im Ortsbeirat Kostheim einen Antrag gestellt und wollten auf diesem Weg erfahren, ob wir mit dieser Einschätzung richtig oder falsch liegen. Zu unserem Bedauern hatte der Ortsbeirat kein Interesse an dieser Frage.

Nun wollten wir Sie bei der Vorstellung der Wiesbadener Sozialraumanalyse 2019 darauf ansprechen – doch leider sind alle Vertreter unserer Fraktion zu diesem Termin verhindert. Wir erlauben uns daher, unsere Fragen jetzt schriftlich direkt an Sie heranzutragen und bitten höflich um Aufklärung.

Zu dem Punkt, wie wir auf diese hohe Zahl von Leerständen kommen:

Nach der vorliegenden Sozialraumanalyse ist Kostheim-alt einer von zehn Stadtteilen, der eine größere Anzahl an Wohnungen als an Haushalten aufweist. Aus dieser Zahl errechnet sich zunächst ganz einfach ein Leerstand von 41 Wohnungen – denn es gibt genau 41 Wohnungen mehr als Haushalte.

So kann man aber nicht rechnen: Denn in einer Wohnung existieren in vielen Fällen mehrere Haushalte aufgrund von Wohngemeinschaften oder Bedarfsgemeinschaften (z.B. bei ALG II). Es ist also offensichtlich, dass der Leerstand höher sein muss als die Differenz der beiden Zahlen.

Um nun wenigstens einzuschätzen, wie häufig es in Kostheim der Fall ist, dass mehrere Haushalte in einer Wohnung zu finden sind, haben wir die stadtweiten Zahlen der Sozialraumanalyse herangezogen. Wir haben unserer Rechnung die Zahlen aus den 24 Stadtteilen zugrunde gelegt, bei denen eine Haushaltszahl angegeben ist, die die Wohnungszahl überschreitet.

Geht man – günstig gerechnet – davon aus, dass hier kein Wohnungsleerstand existiert, kommt man auf 1078 Haushalte je 1000 Wohnungen. Wenn man diesen Schnitt nun auf Kostheim-alt anwendet, kommt man zum rechnerischen Ergebnis von 4528 Wohnungen, die für die 4881 Kostheimer Haushalte notwendig wären – was einem Leerstand von 394 Wohnungen allein in Kostheim-alt entsprechen würde.

Uns ist bewusst, dass die Zahl der Wohngemeinschaften im nicht sonderlich studentisch geprägten Kostheim unter z.B. denen des Westends oder auch nur Kastel liegen, so dass das oben errechnete Verhältnis für Kostheim möglicherweise niedriger liegt.

Vielleicht liegen auch unterschiedliche Ermittlungsmethodiken oder Stichtage der Differenz von Wohnungen und Haushalten in Kostheim-alt zugrunde? Das wissen wir nicht.

Das aber sind die Fragen, mit denen wir uns beschäftigt haben und auf die wir gerne eine Antwort hätten – denn ein Leerstand in dieser Größenordnung wäre ein Grund sich Sorgen zu machen, das werden Sie nicht anders sehen.

Wir wollen nicht Recht haben, wir möchten gerne eine Erklärung. Und über gute Nachrichten wie die, dass der Leerstand keineswegs so hoch ist, wie von uns befürchtet, würden wir uns auch freuen. Dafür müssten Sie unsere Rechnung einfach widerlegen und uns die Zahlen erläutern.

Sollte dies nicht gelingen, würden wir uns freuen, mit Ihnen darüber ins Gespräch zu kommen, wie dem Wohnungsleerstand begegnet werden könnte. Angesichts steigender Mietkosten, zu wenigen Angeboten und der langen Dauer bei der Ausweisung neuen Baugrunds, möchten wir die Zahl des Wohnungsleerstands so niedrig wie nur möglich halten.

Wir erlauben uns, unseren Brief an Sie auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ihrer Antwort sehen wir mit Interesse entgegen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

Marion Mück-Raab, Stefan Knipl und Frank Porten

Ortsbeiratsfraktion Mainz-Kostheim des AUF AKK

GWW Bauprojekt Reihenhäuser In der Witz – Beschluss Klimanotstand umsetzen!

Antrag Nr. 20.19 zur Sitzung des Ortsbeirates am: Dienstag, 17. September 2019, TOP 5. und 6

GWW Bauprojekt Reihenhäuser In der Witz – Beschluss Klimanotstand umsetzen!

Der Ortsbeirat wolle beschließen:

1.Der Magistrat möge beim Bauvorhaben Reihenhäuser „In der Witz 3 a-f“ der stadteigenen GWW imOrtsbezirk Mainz-Kastel gemäß dem von der Stadtverordnetenversammlung am 27. Juni 2019gefassten Beschluss zum Klimanotstand das Vorhaben hinsichtlich seiner Klimafolgen bewerten undmit Blick auf seinen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele beurteilen sowie ggf.Kompensationsmöglichkeiten prüfen bzw. klimafreundlichere Alternativen entwickeln.

2.Der Magistrat möge dafür Sorge tragen, dass vor Abschluss dieser Prüfung nicht mit Baumaßnahmen begonnen wird.

Wartehäuschen an der Bushaltestelle Luisenstraße (Richtung Gustavsburg)

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, die zuständigen Träger aufzufordern, unverzüglich ein Wartehäuschen an der Haltestelle Luisenstraße (Richtung Gustavsburg) zu errichten. Sollte eine Wartehäuschen nicht zeitnah errichtet werden können, bittet der Ortsbeirat um die kurzfristige Aufstellung wenigstens einer Sitzbank.

Begründung:

Mit dem Umbau der Haltestelle wurde das existierende Wartehäuschen abgebaut, seitdem ist keine Sitzgelegenheit mehr vorhanden. Da die Bushaltestelle, direkt vor dem EVIM, gerade auch von älteren Menschen genutzt wird, ist eine Sitzgelegenheit dringend erforderlich.

Mainz-Kostheim, 11. August 2019

gez. Marion Mück-Raab

Fraktionssprecherin